Sumpfmeise oder Weidenmeise

Es ist nicht immer so leicht wie in diversen Bestimmungsbüchern beschrieben (eine von mir empfohlene Auswahl finden Sie hier),  diese beiden sehr ähnlichen heimischen Vogelarten auseinanderzuhalten. Während die Sumpfmeise (Parus palustris) schon 1758 von Carl von Linné beschrieben wurde, beschrieb Thomas Conrad von Baldenstein im Jahre 1827 die Weidenmeise (Parus montanus) erstmals als eigenständige Art. In modernen Vogelbestimmungsbüchern stehen als wichtigste Unterscheidungsmerkmale der Kinnfleck, die Färbung der Kopfplatte und das Armschwingenfeld.
Aber selbst wenn man die Vögel in der Hand hält, ist die Unterscheidung nicht immer so einfach möglich. Hier kann man zwar noch auf die Abstufung der Steuerfedern achten, die bei der Feldbeobachtung kaum möglich ist, aber am einfachsten ist die Unterscheidung der beiden bei uns heimischen Vögel immer noch am Gesang bzw. Ruf.

Sumpfmeise in der Nähe der Vogelfütterung
Sumpfmeise – Foto: Jürgen Hauck

Im Bild ist eine Sumpfmeise zu sehen, charakteristisch ist der kleine Kehlfleck, die glänzende schwarze Kopfplatte und das fehlende helle Armschwingenfeld.
Versuchen Sie beim nächsten Besuch einer der beiden Arten an ihrer Vogelfütterung die Bestimmung – viel Erfolg und Spaß dabei!

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